Ablauf

Der Freiwilligendienst im Ausland beginnt nicht erst mit der Ausreise, sondern schon fast ein Jahr vorher. Er ist auch mit der Rückkehr nach Deutschland noch lange nicht zu Ende, sondern wirkt intensiv nach. Damit das gelingt, gibt es ein umfangreiches Seminarprogramm, das vom Orientierungswochenende über die Vorbereitungsseminare, Begleitseminare und das Rückkehrerseminar bis zum Engagementseminar reicht.

  • Bewerbung

    Der erste Schritt in den Freiwilligendienst mit SoFiA e.V. ist die schriftliche, ausführliche Bewerbung. Dazu haben wir einen elektronischen Bewerbungsbogen vorbereitet. In der Vergangenheit hat es sich bewährt schon früh mit der Bewerbung anzufangen, spätestens bis zum Orientierungswochenende solltest Du aber die Bewerbung weitestgehend fertig gestellt haben.

    Die Anleitung zum Ausfüllen des elektronischen Bewerbungsbogens findest Du als pdf.-Datei rechts im Downloadbereich.

  • Orientierungswochenende

    Der zweite Schritt in den Freiwilligendienst mit SoFiA e.V. ist neben der Bewerbung die Teilnahme an einem unserer Orientierungswochenenden. Dort machen wir uns ganz zwanglos Gedanken über unsere Motivation für den Freiwilligendienst und es besteht die Möglichkeit zum Austausch mit ehemaligen Freiwilligen. Außerdem können die Orientierungswochenenden eine Hilfestellung geben, falls du dir noch nicht sicher bist, ob ein Freiwilligendienst das Richtige für dich ist.

    Die Termine für unsere Orientierungswochenende findest du rechts im Flyer zum Orientierungswochenende. Der Flyer dient gleichzeitig zur Anmeldung für eines der Orientierungswochenenden. Dazu einfach den Bogen ausfüllen und mit der Post an uns schicken.

    Bei speziellen Fragen oder weiteren Zweifeln besteht außerdem die Möglichkeit einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

  • Auswahl

    In der Auswahl der Freiwilligen geht es darum, von den Bewerberinnen und Bewerbern ein möglichst authentisches Bild zu bekommen. Nur so ist es möglich, festzustellen, ob und welcher internationale Freiwilligendienst für die Bewerber in Frage kommt. Nur so kann es gelingen, den Bewerberinnen und Bewerbern einen möglichst passenden Einsatzplatz zuzuordnen. Die Auswahl erfolgt nach einem festgelegten Verfahren und nach einem bestimmten Kriterienkatalog.

  • Zuordnung zu Einsatzstellen

    SoFiA bemüht sich, für jeden Bewerber eine geeignete Einsatzstelle zu finden. Damit das gelingt, werden das Profil der Bewerber und das Profil der möglichen Einsatzstellen miteinander abgeglichen. Bei diesem Verfahren werden den Einsatzstellen die Bewerbungsunterlagen zugesandt, damit sich die Partner ein Bild von den zukünftigen Freiwilligen machen können.

  • Vorbereitung

    In der Vorbereitungsphase finden Orientierungsseminare statt, die sich mit den Erwartungen der Freiwilligen einerseits und der Trägerorganisation andererseits beschäftigen. Angeboten werden auch Informationsseminare zur Länderkunde und Sprachkurse für die jeweilige Sprache des Einsatzlandes. Die Teilnahme daran ist verbindlich und fester Bestandteil des Dienstes.

    Die Vorbereitung umfasst im einzelnen:

    • Vorbereitungswochenende Ende Januar,
    • drei Tagestreffen in Trier,
    • Gesundheit,
    • Partnerschaft,
    • Sicherheitstraining,
    • länder-/kulturspezifisches Vorbereitungswochenende,
    • Hospitation im Tätigkeitsfeld (nach Bedarf),
    • Vorbesuch im Projekt (in Europa),
    • zehntägiges Vorbereitungsseminar,
    • gemeinsame Entsendefeier in Trier,
    • Sprachkurs im Gastland.
  • aktiv Mitgestalten

    UnterstützerInnenkreis

    Zur Durchführung der Freiwilligendienste ist SoFiA auf die Unterstützung durch Solidaritätskreise angewiesen. Neben Verwandten und FreundInnen können diesen Gemeinde- und Verbandsmitglieder, aber auch finanzkräftige Unternehmen angehören.
    Neben der finanziellen Unterstützung kommen diesen Kreisen die ideelle Unterstützung der Freiwilligen zu. Die Freiwilligen ihrerseits, berichten diesem Kreis in Rundbriefen über ihre Arbeit.

  • Durchführung und Begleitung

    Durchführung

    Der Dienst beginnt am 1. August, wobei eine gewisse Flexibilität von ein paar Tagen unter der Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort besteht (z.B. Ferienzeiten etc.). Am Einsatzort wird die/der Freiwillige von Begleitpersonen über die gesamte Dauer des Dienstes betreut. Darüber hinaus finden im Einsatzland den Gegebenheiten entsprechend regelmäßige Zwischentreffen mit anderen Freiwilligen statt. Fester Bestandteil des Freiwilligendienstes ist ein Zwischenseminar, das wir in Europa, Bolivien und Ruanda selbst durchführen. In allen anderen Ländern greifen wir dazu auf das Angebot der fid-Service- und Beratungsstelle zurück.

    Am Einsatzort erhält der/die Freiwillige ein Taschengeld. Für Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt. Zur sozialen Sicherung und empfohlenen Auslandversicherungen informiert die fid-Service- und Beratungsstelle.

  • Nachbereitung

    Die Zeit nach der Rückkehr nach Deutschland und ins Herkunftsland ist für viele Freiwilligen der schwierigste Teil ihres Freiwilligendienstes. Es fällt oft schwer, die positiven Erfahrungen aus dem Einsatzland zu Hause einzubringen. Oft ist die alte Heimat fremd geworden.
    In dieser Phase ist es wichtig, Unterstützung zu haben. Zu diesem Zweck führt SoFiA sowohl ein obligatorisches Rückkehrerseminar für alle Freiwilligen sowie ein persönliches Auswertungsgespräch mit jedem einzelnen durch. In besonders schwierigen Situationen stehen auch die professionellen Mitarbeiter der kirchlichen Beratungsstellen zur Verfügung.