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Hilfsfonds „Caritas Iwano-Frankiwsk UGKZ“, Iwano-Frankiwsk

Projekt

Die Caritas Iwano-Frankiwsk wurde 1992 als Hilfsorganisation der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche gegründet. Die Caritas hilft den sozial schwachen Menschen der Stadt und des Bistums Iwano-Frankiwsk. Das sind folgende Zielgruppen:  alte allein stehende Menschen, geistig behinderte Menschen,  AIDS-kranke Menschen, sozial schwache und kinderreiche Familien, verhaltensauffällige Familien, Waisenkinder, Straßenkinder, Kinder der Arbeitsemigranten.  Die Caritas Iwano-Frankiwsk hat zurzeit folgende Projekte:

  1. Armenküche:  dort essen täglich ca. 215-230 arme Menschen.
  2. Sozialstation: Die Sozialstation wirkt mit der Unterstützung der „Caritas Ukraine“ und der deutschen Caritas  seit April 2002. Die Arbeit der Sozialstation ist auf die die Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität  von 56 schwer kranken und allein stehenden alten Menschen gerichtet, die aufgrund ihrer Krankheit ihr  Zuhause nicht verlassen können.  In diesem Projekt sind 8 Mitarbeiter beschäftigt, 5 von ihnen sind Krankenschwestern von Beruf, 3 Sozialarbeiter. Das ermöglicht ärztliche und soziale Hilfeleistungen (Körperpflege, Wäschenwaschen, Waschen der Kleidung). Die Mitarbeiter sind mit medizinischen und hygienischen Instrumenten und Thermometern ausgestattet, sowie mit allen notwendigen Geräten und Verbrauchsmaterial, um die lebenswichtigen Körperwerte (Blutzuckerspiegel, Temperatur) zu messen. Außerdem hat die Sozialstation Instrumente, medizinische Geräte, Rollstühle und Gehhilfen, die den betreuten Menschen für die Rehabilitationszeit kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Zurzeit benutzen 30 betreute Menschen die ihnen zur Verfügung gestellten medizinischen Geräte.
  3. Freizeitgestaltung und soziale Adaptation der geistig behinderten Jugendlichen: Das Zentrum für Freizeitgestaltung und soziale Adaptation  der geistig behinderten Jugendlichen in der Caritas Iwano-Frankiwsk wird von 35 behinderten Jugendlichen besucht, 18 von ihnen sind  Patienten des Geriatrischen Altenheimes Iwano-Frankiwsk. Um den Berufserwerb und begleitende Hilfe in der Arbeitsbeschaffung der geistig behinderten Jugendlichen zu fördern, wurden vier Werkstätten fachlich ausgestattet. 
  4. Soziale und psychologische Unterstützung der Kinder der Arbeitsemigranten: Die Tätigkeit der Caritas Iwano-Frankiwsk wird ausgerichtet auf die soziale und psychologische Reintegration der Kinder der Arbeitsemigranten. Sozialarbeiter und die Psychologin helfen den Kindern ihre sozialen, materiellen und psychologischen Probleme zu lösen. Individuelle psychologische Beratungen, Trainingseinheiten in der sozialen Adaptation, soziale Begleitung und  Motivierung der Kinder und ihrer Eltern für die Teilnahme an Aufklärungs- und Vorbeugungsveranstaltungen –  all das sind Maßnahmen, welche soziale Sicherheit der Emigrantenkinder gewähren, den negativen Einfluss der Straße und der Umgebung beseitigen. Durch verschiedenartige Arbeit bildet sich bei Kindern eine verantwortungsvolle Einstellung zu sich selbst und gegenüber der umgebenden Gesellschaft. Ein besonderer Akzent wird auf  Entwicklung der Leadereigenschaften, Arbeit in einem Team, Kommunikation und Propaganda der gesunden Lebensweise gelegt.
  5. Vorbeugung des Menschenhandels: Um Menschenhandel vorzubeugen betreibt die Caritas eine anonyme und kostenlose Beratungsstelle und betreibt außerdem Aufklärungs und Sensibilisierungsarbeit in der Öffentlichkeit. Zudem betreut sie von Menschenhandel betroffene Frauen.
  6. Palliative Hilfe: Die Caritas bietet palliative Hilfe für 20 Menschen im terminalen Krankheitsstadium an. Dabei geht es neben der praktischen Hilfe und Pflege der Kranken auch um psychologische Unterstützung und Begleitung der Kranken und ihrer Angehörigen.

Aufgaben der Freiwilligen

Das Medizinisch-soziale Zentrum „Sozialstation“ befindet sich in der Caritaszentrale Iwano-Frankiwsk. Hier gibt es die Kartei für alle von der Sozialstation betreuten Menschen. Hier liegen auch medizinische Geräte, Rollstühle, Gehhilfen usw., welche die Mitarbeiter in ihrer Arbeit brauchen bzw. welche an die betreuten Menschen  für die Rehabilitationszeit ausgeliehen werden. 8 Mitarbeiter (5 Krankenschwestern und 3 Sozialarbeiter) betreuen 56 schwer kranke Menschen.  Jede Mitarbeiterin hat eine bestimmte Anzahl der Kranken, die ein, zwei bzw. drei Mal pro Woche (je nach der Gesundheitszustand) besucht werden müssen. Zu den Pflichten gehören ärztliche und soziale Dienstleistungen.